allgemeine Informationen

Das Revier der Dahme-Heideseen umfasst ein Gebiet, das von der südöstlichen Berliner Stadtgrenze bis zum Scharmützelsee reicht. Mit dem Hausboot kann man gut und gern 4 Wochen lang jeden Abend in einem anderen Hafen, einem neuen Fließ, einer Bucht vor einem wunderschönen Badesandstrand oder nahe der immer zahlreicher werdenden, guten Gastronomien ordentliche Liegeplätze finden.

Die Preise sind meist niedriger als in den anderen Revieren um Berlin oder in der Stadt selbst, die Natur ursprünglicher: Von Weißkopffischadler bis Pirol und Nachtigall sieht man ungezählte Vogelarten.

Auszug aus einem Törnbericht von Henning Schwertkamp, rms

Wer aus Berlin kommend ins südöstliche Umland der Metropole fährt, um die Dahme-Heideseen auf eigenem Kiel kennenzulernen, sollte am Kapitäns-Klub nicht vorbeifahren. Südlich der Schleuse Neue Mühle folgt man Krimnick- und Krüpelsee, an dessen nordöstlichem Zipfel der Zernsdorfer Lankensee abzweigt. Wer die Bahn- und Straßenbrücke unterquert hat, die den Krüpel- vom Lankensee trennt, dem öffnet sich mit dem von Nord nach Süd verlaufenden Gewässer zugleich einer der idyllischsten märkischen Waldseen überhaupt. Der Zernsdorfer Lankensee ist ca. drei Kilometer lang, wird gespeist durch das Flüsschen Uckley. Am nordöstlichen Ufer sieht man unter Ulmen, Eichen und Kastanien die denkmalwerte Bauhausfassade des Kapitäns-Klubs mit dem vorgelagerten Gästehaus samt Sauna am See, der hölzernen Steganlage und der kleinen Seebrücke mit dem gezimmerten Handlauf. Dahinter liegt das gelb verputzte Wirtschaftshaus mit der Physiotherapie sowie einem für Familien ausgebauten Gästeappartement.

Im Kapitäns-Klub anlegen und zumindest eine Übernachtung, ein ausgedehnter Spaziergang durch das Dörfchen Kablow Ziegelei und über die umliegenden Felder lohnen unbedingt.

Im Klub selbst gibt es eine kleine, feine Küche und dort eine tageweise mit eigenem Koch besetzte Gastronomie. Man nimmt zu vernünftigen Preisen an der Tafel der Hausherren Platz und genießt gute bürgerliche Küche, deftige Fleischgerichte, Fisch aus der Region, frische Salate, ausgefallene Vor- und Nachspeisen sowie Weine aus einem der bestsortierten Keller der Gegend. Der Familienklub von Norbert Gisder wird von der Hausherrin Christine Gisder betreut. Es ist eine Freude, die dynamische Mutter dreier Kinder bei der Arbeit zu beobachten: Die Familie sowie der Charter-Stützpunkt mit den handlichen Sportbooten, die teilweise führerscheinfrei zu fahren sind, die eigene Physiotherapie mit Massage-Praxis und Sauna sowie der kulturell ansprechende Klub werden von Christine Gisder betreut.

Bootstouristen genießen  das schöne Klub-Flair  mit einer gediegenen Kamin-Athmosphäre im Festsaal mit dem Piano von 1882, ausgesuchten Kunstausstellungen, Lesenachmittagen und Jazz-Abenden überm Hafen mit dem naturnah gestalteten Gartenpark, Grill- und Lagerfeuerplatz.